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PCR 2.0 testet 10 STI-Erreger auf einmal

Ein gemaltes weißes Herz auf einer Backsteinmauer. Darin in Pink er Text 'Spread Love. NOT STI.' Darunter der Hashtag #AnDeinerSeitegegenSTI,
Porträtfoto von Dr. Frank Conrad im Breitformat. Er ist niedergelassener Urologe und Männerarzt in Köln. Seit 2006 hat er die Urologie am Neumarkt gegründet und sie zu einer der führender Praxen dieser Art in der Region entwickelt.
Dr. Conrad bei der Mikroskopie im Praxislabor
Meine Praxis ist nach ISO 9001 u 15224 zertifziert.
  • Ein gemaltes weißes Herz auf einer Backsteinmauer. Darin in Pink er Text 'Spread Love. NOT STI.' Darunter der Hashtag #AnDeinerSeitegegenSTI,
  • Porträtfoto von Dr. Frank Conrad im Breitformat. Er ist niedergelassener Urologe und Männerarzt in Köln. Seit 2006 hat er die Urologie am Neumarkt gegründet und sie zu einer der führender Praxen dieser Art in der Region entwickelt.
  • Dr. Conrad bei der Mikroskopie im Praxislabor
  • Meine Praxis ist nach ISO 9001 u 15224 zertifziert.

#AnDeinerSeitegegenSTI

Oft zeigen sie sich die typische Symptome einer STI wie Ziehen oder Brennen beim Urinieren erst Tage oder Wochen nach einem Risikokontakt.
Die ersten Hinweise, wie z. B. leichtes Grippegefühl, treten viel früher auf, aber oft so unauffällig, dass man sie kaum beachtet. 

PCR 2.0

Nach einem Risikokontakt ist ein PCR-Test der Goldstandard, um rasch Klarheit zu bekommen.
Unsere neue Laboreinheit untersucht jede Probe sehr zuverlässig auf 10 der wichtigsten STI-Erreger in einem Durchgang, darunter z. B. Chlamydien, Gonorhoe oder Syphilis.
Einen validen Befund gibt es innerhalb der nächsten Tage.

Spezielle PCR-Tests gegen Mykoplasmen

Tatsächlich war der Nachweis von Mykoplasmen lange eine Herausforderung. Dank neuer, spezialisierter PCR-Tests bestimmen wir nun auch diese Erreger zuverlässig.
Mykoplasmen sind winzige Bakterien, die den Intimbereich besiedeln. In vielen Fällen zeigen sich keinerlei behandlungswürdige Beschwerden. Folglich bleibt der Großteil dieser Infektion zunächst unerkannt.
Doch auch ohne eigene Symptome zu entwickeln, sind die Betroffenen mögliche Überträger dieser Bakterien. Deren unwissentliche Weitergabe kann Beschwerden beim Partner auslösen. 
Wenn dieser Fall eintritt, ist die Behandlung beider Partner erforderlich.

Das PCR-Prinzip

PCR steht für Polymerase Chain Reaction, auf deutsch: Das Enzym Polymerase setzt die Kettenreaktion zur DNA-Vervielfältigung in Gang.
In der Probe vorhandene DNA wird so lange vervielfältigt bis die Konzentration ausreicht, um den Erregertyp sicher zu bestimmen.
Die Genauigkeit des PCR-Verfahrens liegt sehr, sehr nahe an 100%.

Mein Fazit

Das aktuelle PCR-Verfahren erkennt sehr zuverlässig ein breites Spektrum von STI. Praktisch keine Infektion bleibt durch falsch-negative Befunde unerkannt.
Dies ist ein wichtiger Baustein für die vollständige Genesung der Betroffenen und zum Schutz ihrer Partner / Partnerinnen.

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